Zitronensalz

Die kalten Tage sind vorbei, jetzt kann er kommen, der Sommer. Gleichzeitig bekommen wir Lust auf Italien, auf erfrischende Lebensmittel und kühlende Drinks. Oder wir holen uns Italien herauf, etwa mit einem Zitronensalz. Das Rezept ist typisch Hans Webersberger: einfach und sehr gut!

Eigentlich reden alle von Bitterstoffen, aber wenn es um die Zitrone geht sagt uns jeder, dass wir ja nicht das Weiße unter der Schale essen sollen, weil das schmeckt bitter und hantig! Aber bitter und hantig mögen wir, viele haben sogar Sehnsucht danach, und gut für die Verdauung ist es auch. Weil bitter bringt die Verdauungssäfte zum Rauschen und herb macht die Schleimhäute robuster.

Zitronensalz: 350 g frische Zitronen, ganz, nur die Kerne heraus fizzeln und 50 g Salz in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen. In einem Schraubglas und im Kühlschrank ist dieses Zitronensalz einige Monate haltbar. Ich verwende es für Salatmarinaden, Suppen, Eintöpfe, Saucen und sogar für den Kuchen. Überall dort, wo Zitronenschale und Salz reinpassen. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich ohne Zitronensalz nicht mehr kochen kann.